14. Februar 2019

Vitamin D3: Eine Prise Sonnenschein

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein: Schon ein Blick aus dem Fenster kann beflügeln. Sonne macht glücklich, sie regt nämlich die Produktion deiner körpereigenen Glückshormone an. Sogenannte Endorphine haben eine antidepressive Wirkung. Sie steigern die Vitalität, das allgemeine Wohlbefinden und fördern dein seelisches Gleichgewicht. Du fühlst dich leichter, beschwingter, ausgeglichener und zufriedener. Darüber hinaus braucht dein Körper die Sonne auch, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden.


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Vitamin D3 hat viele Geschwister

Vitamin D gibt es in verschiedenen Formen: Vitamin D1, Vitamin D2, Vitamin D3, Vitamin D4 und Vitamin D5. Verwerten kann dein Körper aber nur Vitamin D2 und D3. Im Gegensatz zu Vitamin D2, das zum Beispiel in Amerika häufig Lebensmitteln zugesetzt wird, kann Vitamin D3 von deinem Körper sogar selbst hergestellt werden – allerdings nur mit der Hilfe von UVB-Strahlung, also der Sonne. Es ist somit die natürlichste Form von Vitamin D und streng genommen ein Hormon.


Vitamin D3 ist ein echtes Multitalent

In deinem Organismus ist Vitamin D3 an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Funktionen beteiligt. Beinahe jede Körperzelle hat Vitamin-D-Rezeptoren. Das Hormon hilft deinem Organismus bei der Aufnahme von Calcium und unterstützt damit den Aufbau und Erhalt von Knochen, Zähnen und Muskeln. Es ist ebenso notwendig, um eine normale Funktion deines Immunsystems aufrechtzuerhalten, indem es die Aktivität verschiedener Immunzellen steuert. Auch für die Zellteilung wird es gebraucht, denn es nimmt Einfluss auf die verschiedenen Phasen den Zellzyklus und das Zellwachstum. Ob Vitamin D3 noch weitere positive Einflüsse auf unseren Körper hat, ist derzeit noch Thema der aktuellen Forschung. Ganz klar ist jedoch: Vitamin D3 ist ein echtes Multitalent.


Vitamin D3 ist ein Wintermuffel

Die Frage nach der richtigen Vitamin-D-Dosierung hängt von vielen Faktoren ab: Babys benötigen weniger Vitamin D3 als Senioren. Schwangere und Menschen mit Krankheiten wie Osteoporose haben einen höheren Bedarf. Ebenso Personen mit dunklerem Teint. Denn: Durch den erhöhten Melaningehalt in der Haut wird häufig nicht genug Vitamin D3 auf natürliche Weise gebildet. Und natürlich kommt es auch auf die Jahreszeit an. Im Sommer kann dein Körper meist ausreichend mit Vitamin D3 versorgt werden – denn er produziert es mit der Hilfe von Sonnenstrahlen ja selbst. In den kalten und dunklen Wintermonaten wird das lebenswichtige Hormon aber schnell zur Mangelware. Die Folgen eines Vitamin-D-Mangels können sich vielfältig äußern, abhängig vom eigenen Lebensalter. Bei Kindern ist die Rachitis berüchtigt, eine Wachstumsstörung der Knochen, die durch mangelhafte Vitamin-D-Versorgung hervorgerufen wird. Bei Erwachsenen führt ein Mangel an Vitamin D im schlimmsten Fall zur sogenannten Osteomalazie. Hierbei erweichen die Knochen, was wiederum zu Schmerzen und sogar zu spontanen Knochenbrüchen führen kann.


So tankst du deinen Vitamin-D-Haushalt auf

Für einen eher blassen Hauttyp reichen täglich zehn Minuten in der Sonne aus, wenn deine Arme, Hände und dein Gesicht dabei unbedeckt sind. Allerdings solltest du das Hautkrebs- und Sonnenbrandrisiko nicht vergessen. Eine optimale Aufnahme funktioniert nämlich nur ohne Sonnenmilch – ein Lichtschutzfaktor 20 blockt bereits rund 95 % der UVB- Strahlung ab. Eine gute Alternative bzw. Ergänzung sind Vitamin-D3-Nahrungsergänzungsmittel, wie Better Foods D3+K2. Aber Vorsicht: Viel hilft nicht viel. Die vom Hersteller empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden. Ein guter Richtwert: 50 IE (Internationale Einheit, Angaben stehen auf der Verpackung) pro Kilogramm Körpergewicht. Übrigens gibt es auch einige Lebensmittel, die reich an Vitamin D3 sind: Zum Beispiel Fisch (wie Lachs), Avocados, Eier, Milchprodukte, Pilze und Kalbfleisch.