24. Januar 2019

Calcium­mangel: Symptome und Hilfe

Die Gründe für einen Calciummangel liegen scheinbar auf der Hand: Einseitige Ernährung, zu viel Fast Food, extreme Diäten, Milchzuckerunverträglichkeit oder eine Schwangerschaft können deinen Calciumspeicher ganz schön beeinflussen. Nicht selten sind aber auch Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Magnesiummangel schuld, wenn die Calciumzufuhr auf der Strecke bleibt. Vielleicht denkst du dir jetzt: "Dann brauche ich mir über einen Calciummangel ja keine Gedanken zu machen." Du trinkst deinen Kaffee schließlich mit calciumreicher Milch, auf deinem Frühstücksbrötchen landet Käse und Obst und Gemüse stehen sowieso täglich auf deinem Speiseplan. Damit hast du ernährungstechnisch auch den besten Grundstein für eine gute Calciumversorgung gelegt. Allerdings ist Calcium alleine nicht alles. Damit dein Organismus das lebenswichtige Mineral auch aufnehmen und in den Knochen speichern kann, braucht er nämlich eine kleine Hilfestellung: Vitamin D.


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Was ist Vitamin D?

Streng genommen handelt es sich nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon, das vom Körper mit der Hilfe des Sonnenlichts (UVB-Strahlung) gebildet werden kann. Vitamin D ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt. Es hilft unter anderem dem Organismus dabei, Calcium aus der Nahrung aufzunehmen. Im meist sonnenarmen Deutschland leiden jedoch rund 30 % an einem Vitamin-D-Mangel. Vor allem in den Wintermonaten reicht die vorhandene Sonnenbestrahlung oft nicht aus. Die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu produzieren, nimmt außerdem mit steigendem Lebensalter ab. Und eine ausreichende Zufuhr über die Ernährung ist schwierig. Fettreicher Fisch, Eigelb und Milchprodukte sind zum Beispiel reich an Vitamin D. Vegetarier und Veganer schauen bei diesem Angebot natürlich in die Röhre. Experten empfehlen deshalb, auf genügend Zeit in der Sonne zu achten, um die Vitamin-D-Versorgung sicherzustellen. Falls dies zum Beispiel in der dunklen Jahreszeit nicht möglich ist, kann zusätzliches Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.


Wie macht sich ein Calciummangel bemerkbar?

Meist bemerkt man einen anfänglichen Mangel kaum, weil der Körper den Bedarf aus dem Knochengewebe deckt. Erst bei einem schweren Mangel können folgende Symptome auftreten:

  • Kribbeln in den Händen und auf der Haut

  • Muskelkrämpfe

  • psychische Veränderungen

  • Verlust von Knochenmasse

  • Depressionen                   

  • Stimmungsschwankungen

  • Herzrhythmusstörungen

  • Verkrampfung der Hände und Füße


Folgen eines Calciummangels

Fütterst du deinen Körper nicht täglich mit mindestens 1000 mg Calcium, holt er sich das fehlende Mineral aus seiner eigenen Calciumbank: den Knochen. Die mögliche Folge: Ein Verlust von Knochenmasse, der sich langsam, still und meist unbemerkt entwickelt. Dabei verlieren die Knochen an Festigkeit, sie können schneller brechen. Der Halt und die Stabilität von unserem Gerüst, dem Skelett, nimmt ab.


Was kann ich bei einem Calciummangel tun?

Eine eindeutige Diagnose kann nur ein Arzt mit einer Knochendichtemessung stellen. Blutwerte sagen so gut wie gar nichts über den Zustand deiner Calciumversorgung aus. Im Blut befinden sich nämlich stets um die 1 % Calcium – dafür sorgt der Organismus ganz automatisch. Der Rest steckt in den Knochen. Vorbeugen kannst du mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Better Foods Calcium unterstützt dich zusätzlich dabei. Übrigens: Kaffee, Alkohol, Nikotin, Fett, Zucker und zu viel Salz führen zu einer vermehrten Ausscheidung und sind somit Gift für deinen Calciumspeicher.