Produkt­eigenschaften

Was unterscheidet Better Foods Lactase von vergleichbaren Produkten?

Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern haben wir uns für ein rein pflanzliches Präparat ohne unnötige Zusätze – etwa Farbstoffe, Aromen und Süßstoffe – entschieden. Für Better Foods Lactase verwenden wir nur die nötigsten Inhaltsstoffe: das Verdauungsenzym Laktase, Kartoffelstärke in Bio-Qualität, Hafercellulose, Maltodextrin und ein pflanzliches Trennmittel. Außerdem haben wir uns für ein Verpackungskonzept entschieden, das sich dank des minimalistischen und hochwertigen Designs ideal in den Alltag integrieren lässt.


Allgemein

Was ist Laktase?

Laktase ist ein wichtiges Verdauungsenzym, das für die Verdauung von Laktose zuständig ist. Die Laktase spaltet im Dünndarm die Laktose in ihre beiden Bestandteile Glukose und Galaktose auf. Dadurch kann die Laktose vom Körper verwertet werden und Energie liefern.

Was ist Laktose?

Laktose ist eine andere Bezeichnung für Milchzucker. Grundsätzlich ist sie in Milch enthalten – in der von Menschen und anderen Säugetieren wie Rindern und Schafen und somit auch in allen Milchprodukten. So kommt sie in Joghurt, Käse oder Quark vor. 

Wo steckt überall Laktose drin?

Laktose ist in erster Linie ein Teil von Lebensmitteln, die direkt – also nicht aus weiterverarbeiteter Milch – gewonnen werden. So ist sie beispielweise in Schokolade oder Joghurt zu finden. Aber auch in der Lebensmittelindustrie wird Laktose gerne eingesetzt, da sie ein günstiger Zusatzstoff mit vielen gut nutzbaren Eigenschaften ist. So unterstützt die Beigabe von Laktose beispielsweise die Bräunung von Pommes Frites, Brötchen und Grillwurst. Der Milchzucker ist dabei normal im Geschmack und hat wenig Süßkraft – man schmeckt ihn nicht heraus und er stört den Geschmack nicht, auch wenn er in größeren Mengen eingesetzt wird. Auch bei Fertig- und Tiefkühlgerichten sowie fettreduzierten Lebensmitteln solltest du vorsichtig sein, da Laktose hier als Bindemittel eingesetzt wird. Und das war noch nicht alles: Laktose erhöht die Festigkeit von Lebensmitteln und sorgt für ein angenehmes Gefühl im Mund – daher findet man sie auch in Fertigsaucen und Kartoffelpüreepulver. Wer von einer Laktoseintoleranz betroffen ist, kommt ums Lesen der Zutatenliste der meisten Produkte leider nicht herum.


Laktose­intoleranz

Was ist Laktose­intoleranz?

Eine Laktoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Wenn du eine Laktoseintoleranz hast, kann Laktose bzw. Milchzucker nicht oder nicht vollständig von deinem Körper verdaut werden. Das liegt daran, dass dein Organismus das Verdauungsenzym Laktase nicht oder nicht in ausreichender Menge erzeugen kann. Der Milchzucker gelangt dadurch ungespalten in den Dickdarm, wo Darmbakterien ihn nutzen, um damit Gase zu bilden. Schließlich entstehen unangenehme Bauchschmerzen oder Blähungen.

Wie häufig kommt Laktose­intoleranz weltweit vor?

Laktoseintoleranz kommt auf der ganzen Welt vor. Während in Deutschland 15 % der Menschen laktoseintolerant sind, sind es in Asien ganze 70-98 %. Insgesamt vertragen 75 % der Weltbevölkerung keinen Milchzucker. Weltweit gesehen ist also Laktoseintoleranz der Normalzustand des Menschen.

Was sind die Symptome einer Laktose­intoleranz und wann treten sie auf?

Nach dem Verzehr von Milch und milchhaltigen Produkten treten meist nach etwa 15 bis 30 Minuten typische Symptome wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen auf. Weitere Beschwerden können vermehrte Bauchgeräusche, Bauchkrämpfe, Völlegefühl oder Übelkeit sein. In Folge einer Laktoseintoleranz kann auch ein Gewichtverlust auftreten.

Kann ich die Symptome bzw. Beschwerden lindern?

Ja, das kannst du tun. Mithilfe von Laktasetabletten, wie zum Beispiel Better Foods Lactase. Solche Tabletten erfüllen die Rolle eines Enzymersatzes und werden vor einer milchzuckerhaltigen Mahlzeit eingenommen. Sie enthalten das fehlende Enzym Laktase und tragen so ohne Nebenwirkungen zur Verdauung der Laktose bei.

Wird man laktose­intolerant, wenn man lange keine Laktose zu sich nimmt?

Es kann tatsächlich vorkommen, dass man Milch nicht mehr so gut verträgt, wenn man sie lange nicht mehr zu sich genommen hat. Das liegt daran, dass der Darm ein recht bequemes Organ ist, das sich dann einfach denkt „Wenn keiner meine Laktase will, dann produziere ich eben auch keine mehr.“

Deuten Bauchschmerzen und Durchfall immer auf Laktose­intoleranz hin?

Nein. Bei gesunden Personen kann eine ganze Reihe von Lebensmitteln zu einer Unverträglichkeit führen. So kann zum Beispiel auch eine Gluten-, Histamin- oder Fruktoseintoleranz zu Beschwerden führen. Es muss aber nicht gleich eine Unverträglichkeit sein: Einige Lebensmittel wie beispielsweise Hülsenfrüchte, Gurkensalat, Kohlsorten, Zwiebel oder auch Senf- oder Lauchöle wirken generell blähend. Verdauungsbeschwerden sind also nicht generell auf eine Laktoseintoleranz zurückzuführen.

Welche Ursachen hat eine Laktose­intoleranz?

Die Ursache für die Laktoseintoleranz ist ein Mangel des Verdauungsenzyms Laktase. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei verschiedenen Formen: Einer genetisch bedingten „primären“ und einer „sekundären“, welche infolge bestimmter Erkrankungen wie beispielsweise durch eine Schädigung der Darmflora auftritt. In sehr seltenen Fällen besteht der Defekt bereits seit der Geburt, sodass betroffene Säuglinge keine Muttermilch vertragen und daher auf spezielle Kost angewiesen sind. Die Folge ist aber bei allen Formen immer dieselbe: Die Laktose kann nicht mehr verdaut werden.

Woran erkenne ich eine Laktose­intoleranz?

Die Laktoseintoleranz selbst ist nicht leicht festzustellen. Bei vielen Menschen fehlt nicht das komplette Enzym Laktase, es tritt aber in einer geringeren Anzahl auf, die im Laufe des Lebens noch weiter abnimmt. Die meisten Laktoseintoleranten vertragen kleine Mengen Milchzucker ohne Probleme – Beschwerden verursachen erst größere Mengen. Deshalb raten wir dir, bei einem Verdacht auf Laktoseintoleranz Rücksprache mit einem Arzt zu halten.

Kann ich selber testen, ob ich laktose­intolerant bin?

Durch eine Eliminationsdiät kannst du herausfinden, ob du auf Milch und Milchprodukte reagierst. Dabei musst du mehrere Wochen auf alle Produkte, die Milchzucker enthalten, verzichten. Verschwinden die Beschwerden in dieser Zeit, kannst du davon ausgehen, dass eine Laktoseintoleranz vorliegt. Wir raten dir allerdings trotzdem, im Anschluss einen Arzt aufzusuchen, der spezielle Tests durchführen kann, um deinen Verdacht zu bestätigen.

Gibt es einen Laktose­intoleranz-Test?

Hast du den Verdacht, laktoseintolerant zu sein? Wir empfehlen dir, einen Test bei einem Arzt zu machen. Es gibt eine Reihe verschiedener Tests, durch die man feststellen kann, ob eine Milchzucker-Unverträglichkeit vorliegt. Am bekanntesten sind der Wasserstoffatemtest, der Blutzuckertest oder der Laktase-Gentest. Dein Arzt wird dich beraten und dir sagen, welcher Test für dich am besten geeignet ist.

Welche Schritte muss ich nach der Laktose­intoleranz-Diagnose beachten?

Nach der Diagnose kannst du mit einem 3-Stufen-Plan deine individuelle Laktose-Toleranzgrenze herausfinden. Dazu vermeidest du in der sogenannten Karenzphase zwei bis vier Wochen alle Lebensmittel mit Laktose, um deinem Darm die Chance zu geben, sich zu regenerieren. Im Anschluss führst du in der Testphase von vier bis sechs Wochen deinem Körper Tag für Tag ein wenig mehr laktosehaltige Lebensmittel zu, um herauszufinden, ab welcher Laktosemenge die Symptome wieder auftreten. In der dritten und letzten Phase, der Langzeiternährung, solltest du wissen, wie viel Laktose du verträgst und zukünftig zu dir nehmen kannst.

Woran liegt es, dass immer mehr Menschen eine Laktose­intoleranz haben?

Grundsätzlich ist die Laktoseintoleranz die natürliche Veranlagung des Menschen. Bereits Hippokrates beschrieb um 400 v. Chr. Beschwerden nach der Einnahme von Milch. Richtig erforscht wurde das Thema Laktoseintoleranz jedoch erst in den letzten 60 Jahren – weshalb das Thema erst seit dieser Zeit verstärkt in den Medien diskutiert wird und für viele wie eine neue Modeerscheinung wirkt. Was aber die wenigsten wissen: Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, sind weltweit sogar deutlich in der Überzahl: 75 % der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant. In westlichen Ländern, in denen sich die Landwirtschaft ausgebreitet hat und die Tierzucht verstärkt eingeführt wurde, haben sich viele Menschen an die Milchzufuhr angepasst.

Wieso kann ich plötzlich keinen Milchzucker mehr vertragen?

Die primäre Form der Laktoseintoleranz macht sich häufig erst ab dem 5. Lebensjahr bemerkbar. Sie kann aber auch erst in späteren Jahren auftreten: Die Abnahme der Laktaseaktivität gehört zum natürlichen Alterungsprozess, weswegen die Laktoseintoleranz bei älteren Menschen ein häufiges Phänomen ist. So ist zu erklären, warum diese in der Vergangenheit Milchzucker vertragen haben und nun plötzlich nicht mehr. Ab wann die Beschwerden genau auftreten, ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Was ist der Unterschied zwischen Laktose­intoleranz und Milchallergie?

Wer laktoseintolerant ist, muss nicht gleichzeitig eine Milchallergie haben. Nur ca. 10 % der Menschen, die auf Milch reagieren, haben eine Milcheiweißallergie. Während bei der Milchallergie eine direkte Reaktion des Immunsystems auf das Milcheiweiß auftritt (wobei die Symptome sogar tödlich verlaufen können), ist bei der Laktoseintoleranz das Immunsystem nicht überempfindlich und es treten medizinisch ungefährliche Beschwerden auf.

Ist Laktose­intoleranz ansteckend?

Tatsächlich denken einige Leute, dass es sich bei einer Laktoseintoleranz um eine ansteckende Krankheit handelt. Dieser Irrglaube beruht meist darauf, dass bei einer Laktoseintoleranz als Symptom Durchfall auftreten kann. Dieser wird häufig einem Darminfekt zugeordnet, weshalb davon ausgegangen wird, dass er ansteckend ist. Das ist aber nicht so. Laktoseintoleranz ist primär eine erbliche Krankheit, die nicht durch eine Ansteckung weitergegeben werden kann.

Ist Laktose­intoleranz heilbar?

Ob die Laktoseintoleranz heilbar ist, hängt davon ab, ob sie durch genetische Veranlagungen (primäre Laktoseintoleranz) oder durch eine Schädigung der Darmflora nach der Einnahme von Antibiotika oder durch Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie (sekundäre Laktoseintoleranz) auftritt. Die primäre Laktoseintoleranz besteht ein Leben lang und ist nicht heilbar. Wenn eine sekundäre aufgetreten ist, kann sich mit Heilung des Darms auch die Intoleranz wieder verbessern oder ganz verschwinden.

Gibt es mögliche Folgen einer Laktose­intoleranz?

Wenn du auf Milch und Milchprodukte verzichtest, musst du darauf achten, dass kein Vitamin-D-Mangel entsteht. Vitamin D reguliert den Calciumhaushalt und sorgt dafür, dass Calcium vom Körper besser aufgenommen werden kann. Ein Verzicht auf Milch und Milchprodukte erhöht generell die Wahrscheinlichkeit eines Calciummangels, da diese Lebensmittel die wichtigsten Calciumlieferanten sind. In besonders schlimmen Fällen kann durch einen derartigen Mangel sogar Osteoporose auftreten. Milch enthält außerdem Nährstoffe wie Zink, Vitamin B2, Vitamin B12 und wichtige Eiweißbausteine. Damit du nicht immer auf Milch und Milchprodukte verzichten musst und so eventuelle Langzeitschäden vermeidest, gibt es die Möglichkeit, sich das milchzuckerspaltende Enzym Laktase in Form von Laktase-Präparaten wie Better Foods Lactase zuzuführen. Das Enzym Laktase spaltet den aufgenommenen Milchzucker auf und macht dadurch Milchprodukte und andere laktosehaltige Lebensmittel verdaulicher.




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